Sehenswürdigkeiten

Folgend finden Sie Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in Hettstedt, die definitiv einen Besuch wert sind. Wie Sie zu weiterführenden Informationen, meist auch zu den dazugehörigen Vereinen, gelangen, ist in den einzelnen Punkten mit einem Link hinterlegt.

Sie interessieren sich für die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt Hettstedt? Nutzen Sie das Angebot einer Stadtführung und erleben Sie Hettstedts Geschichte. Dafür stehen Ihnen folgende ehrenamtliche Stadtführer zur Verfügung:

  • Otto Spieler | Maxgasse 2 | Tel.: 03476 811249 | hettstedterleben.jimdo.com
  • Karl-Heinz Roth | Arnstedter Weg 36 | Tel.: 03476 851820
  • Eckart Segnitz | Rosmarienstr. 30 | Tel.: 03476 813339 | mit Lichtbildvortrag
  • Alte Druckerei Heise
  • Bergbaudenkmal am Markt
  • Braukommune Hettstedt
  • Burg Hettstedt - Bergfried
  • Carmeliter-Kloster
  • Flamme der Freundschaft
  • Gangolf-Kirche

    Die dem Heiligen Gangolf geweihte Kirche ist das älteste erhaltene Gebäude in Hettstedt und steht auf dem Kupferberg östlich der historischen Altstadt. Leider umhüllt der Nebel der Geschichte sehr stark die Frühzeit des Bauwerkes. Es wurde wahrscheinlich um das Jahr 1230 als Gotteshaus des Bergarbeiterortes Kupferberg vermutlich am Standort einer kleineren Marienkapelle aus dem frühen 12. Jahrhundert errichtet. Die ursprünglich romanische Kirche erhielt im 15. Jahrhundert eine Umgestaltung im Stil der Spätgotik. 

    Die St.-Gangolf-Kirche gehörte in der Mitte des 13. Jahrhunderts zu einem Hospital für arme und kranke Bergleute und war kurzzeitig Teil eines Augustinerinnenklosters. Diese umgebenden Klostergebäude wurden nach der Verlegung des Nonnenklosters nach Oberwiederstedt in einen Wirtschaftshof umgewandelt.

    St. Gangolf blieb bis zur Eingemeindung des Ortes Kupferberg nach Hettstedt im Jahre 1879 die Dorfkirche dieser selbständigen Siedlung. Sie wurde von der evangelischen Gemeinde aber noch bis zum Jahre 1972 weitergenutzt. Anschließend stand das Gebäude für viele Jahre leer und begann zu verfallen. Durch Plünderungen und Vandalismus entstanden erhebliche Schäden und große Teile der Inneneinrichtung gingen somit verloren.

    Im Jahre 1992 gelangte die Stadt Hettstedt in den Besitz des kleinen Gotteshauses. Es befand sich seinerzeit in einem stark ruinösen Zustand. 1995 gründete sich ein Förderverein, durch dessen Initiative die Kirche vor dem endgültigen Verfall bewahrt und in den Folgejahren restauriert werden konnte. Heute stellt die St.-Gangolf-Kirche ein kulturelles Zentrum in der Stadt Hettstedt dar. In dem historisch wertvollen Bauwerk finden u.a. Konzerte, Ausstellungen und zahlreiche andere Veranstaltungen statt.

    Standort:
    Gangolfstraße 1

    Ansprechpartner:
    Förderverein Gangolfkirche e. V.
    Waltraud Hornickel
    Tel.: 03476 552583

  • Humboldt-Schloss
  • Mansfelder Bergwerksbahn
  • Maschinendenkmal
  • Planteurhaus Walbeck
  • Rathaus
  • Saigertor
  • Sonnenschloss Walbeck
  • St.-Jakobi-Kirche
  • Tal der Heiligen Reiser
  • Walbecker Klosterteiche
  • Zuckerhut